Öffentlichkeitsausschuss

Einen Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit gibt es für die Emmaus-Gemeinde noch gar nicht lange. Erst nach der Wahl des neuen Kirchengemeinderates im Jahr 2017 bildete er sich – zuvor gab es kein zentrales Gremium für diese Arbeit. Der Ausschuss setzt sich – wie alle Ausschüsse – aus Mitgliedern des Kirchengemeinderates und weiteren am Thema interessierten Menschen zusammen.

unterwegs wollte wissen, wie sich dieser Ausschuss selbst definiert und fragte die Vorsitzende des Ausschusses, Pastorin Karin Johannigmann.

unterwegs: Wie definiert der Ausschuss seine Aufgaben in der Gemeinde?
Karin Johannigmann: Unsere Kirchengemeinde hat viele Arbeitsfelder und ist sehr aktiv. Das soll natürlich auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Dafür braucht es Menschen, die sich speziell um diesen Aufgabenbereich kümmern. Wie erfahren Menschen in der Umgebung von unseren Angeboten? Wie informieren wir über besondere Veranstaltungen? Das sind Fragen, die wir uns stellen.

unterwegs: Und welche praktischen Ergebnisse hat die Arbeit dieses Ausschusses?
Karin Johannigmann: Zu unseren Aufgabengebieten gehört es zum Beispiel, über die Gestaltung des Gemeindebriefes zu beraten, uns über Veröffentlichungen in der Presse abzustimmen und den Auftritt der Gemeinde im Internet zu bearbeiten. Ein praktisches Ergebnis kann man besichtigen: Seit Dezember letzten Jahres haben wir nämlich eine tolle neue Homepage, bei deren Gestaltung Mitglieder des Öffentlichkeitsausschusses federführend waren. Für den Kirchengemeinderat haben wir ansonsten eine beratende und Entscheidungen vorbereitende Funktion.

unterwegs: Wie kann man sich das vorstellen?
Karin Johannigmann: Der Kirchengemeinderat hat ein vielfältiges Spektrum an Bereichen zu bearbeiten und Entscheidungen zu treffen. Die Ausschüsse sorgen jeweils dafür, dass zu einzelnen Themen Informationen vorliegen bzw. konkrete Vorschläge zur weiteren Beratung da sind. Anschaulich wird das in Bezug auf den Öffentlichkeitsausschuss zum Beispiel, wenn es um die Neuanschaffung eines Schaukastens geht. Der Öffentlichkeitsausschuss macht sich Gedanken, was bei dieser Anschaffung zu beachten ist und holt Angebote ein.

unterwegs: Was würde der Kirchengemeinde fehlen, wenn es den Öffentlichkeitsausschuss nicht gäbe?
Karin Johannigmann: Sicher ist: Der Kirchengemeinderat hätte mehr Arbeit – das gilt so für alle Ausschüsse. Mit dem Öffentlichkeitsausschuss würde zudem das ganz spezielle Knowhow und die Kreativität derer fehlen, die sich eben genau für das Thema „Öffentlichkeitsarbeit” begeistern können. Und das kann ich persönlich dazu sagen: Die Arbeit in diesem kompetenten und von der Sache begeisterten Team bringt immer auch viel Spaß.

aus: unterwegs – Der Gemeindebrief, Ausg. 2019-2