Kirchen

Die Emmaus-Kirchengemeinde ist 2013 durch die Fusion der Stiftskirchengemeinde und der Thomaskirchengemeinde entstanden. So ist es nicht verwunderlich, dass die Emmausgemeinde heute zwei Kirchen hat, die kurz vorgestellt werden sollen:

Die Stiftskirche
(Friedensallee 35 / Ecke Ost-West-Brücke)

Die neugotische Stiftskirche wurde 1891 als Kirche des Gräflich Rantzauschen Präbendenstiftes erbaut und am 12. Juli durch den Generalsuperintendenten D. Ruperti geweiht.

1967 wurde die Stiftskirchengemeinde eine eigenständige Kirchengemeinde in Elmshorn. 1975/76 erfolgten umfangreiche Renovierungsarbeiten an der Kirche. 2003 wurden die festen Kirchenbänke durch loses Gestühl ersetzt. So bietet die Stiftskirche Raum für viele Formen der Raumgestaltung und des Feierns.

Erwähnenswert ist auch die gute Akustik. Sie lässt die Beckerath-Orgel von 1963 sowie Gesang und Kammermusik bis hin zu Trommelmusik wunderbar zur Geltung kommen.

Die Thomaskirche
(Breslauer Straße 3)

Die Thomaskirche wurde 1964 geweiht. Der Namenspatron ist der Apostel Thomas. Er glaubte erst an die Auferstehung, als er Jesu Wundmale berühren durfte (Johannes 20, 24, 29). Später missionierte er der Legende nach in Indien und erlitt dort den Märtyrertod.

Zur Kunst der Kirche: Die Pläne für die Thomaskirche hat der Elmshorner Architekt Werner Thee gezeichnet. Die bunten Glasfenster hinter dem Altar stammen von dem Künstler Charles Crodel. Die Traustühle sind Unikate des Großbuchwalder Künstlers Marais Meyer. Er fertigte sie aus einer einzigen Ulme. Den Friedensleuchter schuf der Kunstschmied Henning Holm.